Es ist nicht züchten. Es ist Leben schenken. Es ist meine Leidenschaft. Es ist meine Passion. Es ist Glück & Freude geben. Es ist Liebe und Freundschaft für Alle die bereit dazu sind...
Es ist nicht züchten.Es ist Leben schenken.Es ist meine Leidenschaft.Es ist meine Passion.Es ist Glück & Freude geben.Es ist Liebe und Freundschaft für Alle die bereit dazu sind...

Hundepsychologie

Laut Duden definiert sich die Psychologie als "Wissenschaft von den Erscheinungen des bewussten und unbewussten Seelenlebens".

 

 

Es gibt kaum ein anderes Lebewesen auf der Welt, das so häufig und so gründlich missverstanden wird, wie der Hund!

 

Hunde werden gekauft, verschenkt, benutzt und verschachert. Sie sollen niedlich und lieb sein. Oder noch schlimmer- sie müssen funktionieren, Menschen Pokale liefern, Hundehaltern und Züchtern zu gesellschaftlichem Ansehen und Erfolg helfen. Jedoch bleiben die Bedürfnisse des Hundes auf der Strecke. Der vielgeliebte Freund des Zweibeiners wird vermenschlicht oder als Spielzeug gesehen. Sie sind Platzhalter für alle möglichen Sehnsüchte und Erwartungen. Mit fatalen Folgen!

 

Hund ist nicht gleich Hund, Rasse ist nicht gleich Rasse. Aber alle Hunde sind

 

  • hoch sozial und intelligent
  • kooperativ mit ihren Menschen, fähig sich ihnen anzupassen, wie kaum ein anderes Lebewesen auf diesem Planeten
  • zeigen ein ausgeprägtes Lernvermögen und wollen gefordert werden (psychisch wie physisch)
  • nehmen das nonverbalen Ausdrucksvermögen des Menschen sehr gut wahr
  • können mit dem Menschen einzigartige Beziehungen eingehen
  • empfinden Leid und Schmerz und sie besitzen ein Gefühlsleben

 

 

"Der Hundepsychologe ist ein Verhaltensanalyst und Verhaltensberater

für Mensch und Hund!"

 

 

Aber: Nur wenn der Besitzer gewillt ist sich "trainieren" zu lassen, kann der Hund resozialisiert werden!

 

 

 

 

Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an mich wenn Sie das Gefühl haben, dass sich das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner nicht harmonisch im Einklang befindet. Ich helfe Ihnen gerne!

 

Tel. 09906-942090 oder über mein Kontaktformular

 

 

 

 

 

Lesen Sie dazu folgenden Beitrag:

 

 

 

 

  Was sind eigentlich Hundepsychologen

 

und

 

 

was unterscheidet Hundepsychologen von Hundetrainern?

 

 

 

Eigentlich sind diese Fragen an sich schon erstaunlich genug, bezogen auf Menschen wird der Unterschied zwischen Trainern und Psychologen selten hinterfragt…

 

Leider hat es sich aber so eingebürgert, dass jeder, der mit Hunden arbeitet, zunächst als „Hundetrainer" betitelt wird oder sich selbst so betitelt. Viele Menschen sehen einen Hundetrainer als einen „Allroundprofi" rund um Hunde an. Eine Tatsache, die viele Hundetrainer leider maßlos überfordert. Man stelle sich vor, es müsste Allroundprofis für Menschen geben. Sie stellen sich gerade die Frage, was das sein sollte, ein Allroundprofi für Menschen? Vielleicht Ihr Hausarzt, der morgens eine psychotherapeutische Sitzung mit Ihnen durchführt, Ihnen mittags ein ausgewogenes 4-Gänge Menü kocht, Sie am Nachmittag massiert und Ihnen am Abend beibringt, wie man Schach spielt? Sicher mag es Menschen geben, die all diese Dinge beherrschen, aber Spezialisten in den Bereichen beschäftigen sich mit jedem Teilbereich natürlich intensiver – was das spezielle Wissen, aber auch die Übung und auch die Erfahrungen im Spezialgebiet vervielfacht.

 

Damit einzelne Personen oder Berufsgruppen nicht überfordert werden, macht es natürlich auch im Hundebereich Sinn, Spezialisten in diversen Teilbereichen zu etablieren. So ist es sinnvoll, auch eine klare Grenze zwischen Hundepsychologen und Hundetrainern zu ziehen.

 

An dieser Stelle möchte ich jetzt keine Abendfüllende Abhandlung über die Unterschiede niederschreiben, damit am Ende wieder die Verwirrung siegt

 

 

 

 

Ein grundsätzliches Verständnis für die Unterschiede liefern Ihnen aber schon die folgenden Beispiele:

 

1. Ein Humanpsychologe stellt bei einem Menschen fest, dass dieser durch andauernden Druck (die Gründe sind an dieser Stelle nicht relevant) dauerhaft angespannt ist, was dem Wohlbefinden und auch der körperlichen Gesundheit schadet. Der Psychologe ordnet zur Behandlung diverse verhaltenstherapeutische Maßnahmen (Gesprächstherapie, Entspannungstechniken etc.) an, aber auch entspannende sportliche Tätigkeiten gehören dazu. Z. B. soll der Patient gezielt und regelmäßig schwimmen gehen, um unter anderem durch die Bewegung Hormone zu aktivieren, die zu Entspannung und Wohlbefinden führen. Jetzt kann der Patient aber nicht schwimmen. Jemand muss ihm das Schwimmen noch beibringen. Das macht im Humanbereich nicht der Psychologe. Dafür gibt es Schwimmlehrer – Schwimmtrainer.

 

 

Auf Hunde könnte man diesen Fall ungefähr so übertragen: Der Hundepsychologe stellt fest, dass ein Hund hormonell unausgeglichen und angespannt ist. Nun wirken auf den Hund natürliche Beschäftigungen, die dem Hundenaturell entsprechen, ausgleichend und in Summe entspannend auf den Hormonhaushalt. Der Hundepsychologe empfiehlt in dem Fall nun Nasenarbeit wie z. B. Mantrailing für den Hund. Jetzt weiß der Hundehalter aber nicht, wie man dieses Mantrailing durchführt. Und dafür gibt es Trainer.

 

Ein Hundepsychologe ist also dazu da, dem Hundebesitzer

 

beratend zu vermitteln, wie er dem Hund helfen kann, wenn dieser (der Hund!) aus psychischen Gründen eine verminderte Lebensqualität hat.

Das Hauptaugenmerk des Hundepsychologen liegt also auf der psychischen Gesundheit des Hundes.

 

Benötigen Hund und Hundehalter für die Hilfe bestimmte Fertigkeiten, die Sie nicht allein nach Anweisung des Hundepsychologen ausführen können, werden ihnen diese durch einen Trainer beigebracht.

 

 

 

Hundetrainer bringen also Hund und Hundehalter etwas bei, üben es gemeinsam mit Ihnen ein. Das kann, wie im vorher genannten Fall, zum Wohl des Hundes sein…

 

…es muss aber nicht immer dem Wohl des Hundes dienen. Viele Hundetrainer bringen Hunden auch Dinge bei, die nicht das Geringste mit dem Wohl der Hunde zu tun haben.

 

 

Dazu ein weiteres Beispiel:

 

2. Vor einiger Zeit beobachtete ich einen Hundehalter mit seinem Hund und einem Hundetrainer vor einem Supermarkt. Dem Hund wurde beigebracht, wie er sich zu verhalten hat, wenn sein Besitzer im Supermarkt ist. Das Ganze wurde recht sensibel und mit positiver Verstärkung aufgebaut – und es „funktionierte" auch. Der Hund wartete ruhig auf seinen Besitzer. Doch man konnte ihm an seiner Körpersprache deutlich ansehen, dass er sich nicht wohl fühlte, als er allein warten musste. Zudem wurde er von fremden Menschen angesprochen, was er als Bedrohung ansah, vor der er zusätzlich nicht flüchten konnte. Kurzum, dem Hund wurde vom Trainer etwas beigebracht, was nicht zum Wohl des Hundes war und seine Lebensqualität beeinträchtigte. Ein Hundepsychologe müsste in diesem Fall so handeln, dem Besitzer auszureden, den Hund vor dem Supermarkt „u parken". Und Alternativen aufzeigen – z. B. wie man den Hund in seinem vertrauten Heim für die Zeit eines Einkaufs allein lassen kann.

 

 

 

 

Diese Beispiele zeigen eigentlich recht anschaulich, was ein Hundepsychologe macht:

 

Er sorgt dafür, dass ein psychisch belaststeter Hund mehr Lebensqualität bekommt. Bei Ihm steht das Wohl des Hundes im Vordergrund.

 

Ein Hundetrainer bringt einem Hund bei, und auch seinem Besitzer, wie sich der Hund auf Wunsch des Besitzers oder anderer Menschen verhalten soll. Dieses Verhalten wird eingeübt und trainiert.

 

Wichtig!

 

Die vorher skizzierten Erläuterungen bedeuten nicht, dass Hundetrainer nie das Wohl des Hundes im Blick haben. Es soll nur aufzeigen, dass man es bei Hundetrainern und Hundepsychologen mit unterschiedlichen Berufsbildern zu tun hat. Wichtiger als die Unterschiede herauszuarbeiten ist allerdings,

 

dass Hundepsychologen und Hundetrainer zusammenarbeiten,

 

damit der Psychologe immer jemanden an der Hand hat, der dem Nichtschwimmer das Schwimmen beibringt. Und der Trainer weiß, was und warum er mit „Problemhunden" trainieren soll und kann.

 

Es ist auch nichts dagegen zu sagen, wenn Hundepsychologen gleichzeitig als Hundetrainer arbeiten und umgekehrt – wenn die Qualifikationen stimmen und es sich zeitlich kombinieren lässt. Aber ein Hundepsychologe ist nicht automatisch ein Hundetrainer und ein Hundetrainer nicht automatisch ein Hundepsychologe – den allwissenden Hundeprofi oder Hundeflüsterer gibt es nämlich nicht.

 

 

 

Merksätze:

 

 

 

 

  • Ein Tierarzt ist für das körperliche Wohl eines Hundes zuständig

 

 

 

 

 

  • Ein Hundepsychologe ist für das psychische Wohl eines Hundes zuständig

 

 

 

 

 

  • Ein Hundetrainer ist ein Übungsleiter, der dem Hund und/oder dem Hundehalter etwas beibringt. Das kann dem körperlichen oder seelischen Wohl dienen – muss es aber nicht zwangsläufig

 

 
Ich bin
Mitglied im Berufsverband der Hundepsychologen
www.berufsverband-hundepsychologen.com

 

 

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