Feedback F-Wurf

Feedback von Tanea
 
 
Im Allgemeinen sind wir total begeistert von unserem ersten Wolfhund. Tanea lebt mit uns und unseren 3 Husky´s, inklusive Katze harmonisch zusammen.
Für uns steht fest: Der zweite Wolfhund wird wieder ein Burgstall- Wolf!
 
Allgemeine Erscheinung: Tanea sieht unserer Meinung nach schon sehr wölfisch aus.
 
Schultermaß und Gewicht: ca. 64 cm bei 29 kg.
 
Zerstörungswut: Naja, es musste in der Vergangenheit schon einiges dran glauben. Da waren Bücher, Deko ect. das kleinere Übel. Unsere Ledercouch liebte
Tanea zum Fressen gern, aber nur, wenn wir sie mit den anderen Hunden alleine ließen. Aber je älter sie wird, desto weniger geht kaputt.
 
Kraft und Ausdauer: Tanea hat Kraft und Ausdauer, aber nicht mehr als unsere anderen Hunde.
 
Gehorsam:  Da wir die Süße von Anfang an doch sehr liebevoll konsequent erzogen und auch den einen oder anderen kleinen Disput mit ihr ausgetragen haben, hört
Tanea heute recht gut. Leckerchen gab es nur bis zum sechsten Monat, danach immer weniger bis 0. Wenn sie mal nicht kommt, muss ich nur in die andere Richtung laufen,
da beeilt sie sich, den Anschluss zu bekommen. Dann schaut sie einen so an “ Hallo Frauchen, da bin ich!”
 
Jagdtrieb: Vorhanden, aber händelbar. Mäuse haben keine Chance, bei Reh und Co noch nicht durchgestartet.
 
Lerneifer: Tja, Tanea kann sehr schnell lernen, wenn sie möchte! Ansonsten dauert es etwas länger!
 
Intelligenz: Sehr schlaues Wölfchen. Hat mit ca. 9 Monaten angefangen, Türen zu öffnen ( unsere älteste Hündin hat ihr das gezeigt!) Sie beobachtet alles Geschehen sehr
genau und agiert dann.
 
Temperament: Mittel. Nicht zu viel und nicht zu wenig.
 
Futter: Einer der verfressensten Hunde, die ich kenne. Bei Unachtsamkeit klaut sie alles Essbare, das ihr in die Quere kommt.
 
Eigengeruch: Keinen, nur leicht, wenn sie nass ist.
 
Verträglichkeit: Bis jetzt verträgt Tanea sich noch mit jedem Hund.
 
Ist sie lieb? Ja, absolut. Unser Goldspatz!
 
Ist sie schwierig in der Haltung? Nein, wenn man genügend Auslauf und ab und an Beschäftigung dem Wölfchen anbietet, ist es ein Traumhund!!!
 
Wachsamkeit: Mmmh, wenn ihr was komisch vorkommt, dann wuft oder bellt sie schon auch mal.
 
Autofahren: Anfangs viel gesabbert und gekotzt, aber mit regelmäßigem Training immer besser geworden. Heute kein Thema mehr,
allerdings ist Autofahren immer noch nicht ihre Lieblingsbeschäftigung.
 
Zufrieden mit dem Wolfhund und würden wir uns nochmal für diese Rasse und Züchterin entscheiden?
 
Wir sind einfach mega zufrieden mit unserem Wölfchen vom Burgstall. Wir finden, es ist viel Hund mit einem sehr wölfischen Aussehen. Nadja ist eine
sehr verantwortungsvolle Züchterin, die ihr Augenmerk nicht nur auf ihre Hunde und Welpen wirft, sondern auch sehr kritisch auf die Welpenanwärter.
Hat man nach einer gründlichen Prüfung bei ihr bestanden, wird man von ihr stetig hilfreich, mit Rat und Tat, begleitet. Wir werden unseren nächsten Wolfhund
wieder bei Nadja holen, da alles stimmt.
 
Wir danken dir von ganzem Herzen für dein Vertrauen und Freundschaft,
 
viele Küsschen,
 
Dieter und Enrica
 

Hallo Nadja! 

 
Hier ein kurzes Feedback von Tanea zum 3. Geburtstag. 
 
Die Zeit geht so schnell vorbei und jetzt ist meine Süße am 15.11. schon 3 Jahre alt geworden. 
Sie ist viel ruhiger und erwachsener. Eben eine kleine Lady. 
Das Alleine bleiben ist auch so gut wie kein Problem mehr. Nur ganz selten holt sie sich noch einen Schuh von Dieter ( komisch, meine hat sie seither verschont) und nagt etwas daran herum. Aber die große Zerstörungswut ist bei ihr vorbei. 
 
Autofahren ist seit sie 10 Monate alt ist kein Problem mehr. 
 
Das Stibitzen von Nahrungsmitteln macht sie auch nicht mehr, allerdings wenn es was ganz arg Leckeres ist und wir uns außer Sichtweite entfernen kann es doch auch noch zum Diebstahl kommen. Hihihi.....
 
Taneas Gehorsam ist gut. Sie kann auch bei übersichtlichem Gelände von der Leine. Allerdings bei Wildsichtung würde sie uns durchstarten und jagen gehen. Das heißt, immer wachsam sein, nicht zu weit entfernen lassen und rechtzeitig abrufen. 
 
Ihre anfängliche Zurückhaltung gegenüber Fremden hat sich im groben auch zum Positiven geändert. 
Was sie allerdings mit zunehmenden Alter immer mehr macht, ist bei Hundebegegnungen( große Rassen ) zu pöbeln. Auch die Verträglichkeit mit fremden Hündinnen ist nicht mehr garantiert. 
Trotzdem können wir Tanea überallhin mitnehmen. Ob auf kleine Feste, Biergarten, Restaurant, Berghütten....ect. , alles kein Problem mit ihr. 
Auch z.B. Seilbahnfahren, über Gitterbrücken gehen......meistert sie sehr souverän. 
 
Tanea ist gesund und agil. 
 
Im Kontakt zu Kinder ist Tanea stets freundlich. 
 
Auch hier muss ich mich bei dir,  Nadja, herzlichst bedanken, dass du das Vertrauen hattest und Tanea uns anvertraut hast. 
 
Ganz ganz liebe Grüße von Dieter und Enrica. 

 


 

Feedback zum 1-jährigen Geburtstag:

Zunächst möchte ich mich bei Nadja herzlich bedanken, dass Sie mir einer Ihrer Zöglinge anvertraut hat, zumal wir weit entfernt von der Wurfkiste leben. Bisher, soweit ich weiss, lebt der erste „Burgstall-Wolf“ nun in der benachbarten Schweiz. Der Weg war aussergewöhnlich, Nadja weiss wahrscheinlich wie ich das meine, aber ihre Intuition war wohl gut ausgeprägt und richtig.

Nun, ich glaube, Nadja wird wissen, dass meine Kommentare nichts Beschönigendes oder Schwärmerisches bieten werden. Mein Auge und mein Empfinden sind desillusioniert was Hunde (Wölfe) anbelangt, zumal ich nun schon einige Zeit praktisch nur mit Hunden in der Abgeschiedenheit zu tun hatte. So hat sich für mich schon einiges geklärt, was mit dem Umgang mit den Vierbeinern zu tun hat.

Nichtsdestotrotz birgt nun unser „wölfischer Neuzugang“ immer wieder auch Überraschungen und Herausforderungen, die ein stetes Umdenken und Lernen erfordern.

Ich behielt immer ein kritisches Auge, wenn es um Wolfhunde geht, seien dass nun Tschechen oder Saarloos oder andere Anverwandte. Einfach auch deshalb, weil ich allzu oft von Haltungsfehlern gelesen, gehört oder gesehen habe. Sehr oft wird auch übertrieben „gewarnt“, dabei ist es meistens nicht halb so schlimm, wie es gerne dargestellt wird.

Für mich war dieses erste Jahr nicht ausschliesslich wegen der Welpenaufzucht schwierig, sondern eher deshalb, weil wir einen Umzug zu bewältigen hatten. Dabei passierten mir manchmal „Fehler“, die ich gerne vermieden hätte. So hat sich dann zum Beispiel meine Unausgeglichenheit manchmal auf das Jungtier ausgewirkt.

Nun, da Chato die meiste Zeit draussen, in unserem grossen Gehege verbringen durfte, was seinem Wunsch entsprach, konnte ich grössere Pannen im Hausinnern vermeiden. Stubenreinheit dauerte bei ihm etwas länger, man musste immer auf der Hut sein. Seinen Kot benutzt er häufig zum markieren „seines Territoriums“. Das gesamte Welpen Programm verlief jedoch nach meiner Ansicht wie bei anderen Hunden auch (bin durch meine Ersthündin, dem Malamuteweibchen, hauptsächlich an Nordische Rassen gewohnt). Er hat noch einiges an wölfischem Verhalten beibehalten. Bemerkbar durch seine Art zum Spielen mit anderen Hunden (viel gröber und mit differenzierter Taktik), kann bloss wuffen und dafür besser heulen (er übt zwar noch!), beobachtet viel genauer im Vergleich zu Hunden anderer Rassen (subjektive Einschätzung) und gebärdet sich allgemein „wilder“, zum Beispiel beim begrüssen (Schnauzen Kontakt ect.) Auch seine noch vorhandene Vorsicht, manchmal auch Schreckhaftigkeit, erinnert eher an Wolf, statt Hund. Gleichzeitig zeigt er jedoch auch viel „hündisches Verhalten“ beim spielen.

Mein eher etwas „rauherer Umgang“, bedingt durch meinen Lebenstil mit der unmittelbaren Natur, scheint dem Chato dennoch nicht geschadet zu haben. Wir leben etwas speziell, so sind halt auch meine Hunde etwas „speziell“. Ich habe einige, empfohlene Regeln gebrochen und dennoch habe ich einen wunderbaren Begleiter an meiner Seite, dessen kleine Mankos noch bereinigt werden (ist ja schliesslich erst 1-jährig!). Hier meine Einschätzungen:

Allgemeine Erscheinung: Der hintere Teil sieht einem nordischen Hund ähnlich (sind das Huskys…? lautet der Haupttenor, meinetwegen). Der Kopf ist wunderschön wölfisch.

Schultermass und Gewicht: Schlanke Statur, Schulterhöhe ca. 71 cm. Gewicht ca. 32kg. Er legt vermutlich noch etwas zu, mit der Zeit.

Gehorsamkeit und Verhalten: Eher vorsichtiges Naturell. Hört, wie es für den Typ Urhund fast üblich ist, nach eigenem Ermessen, ob er Aufforderungen nachkommen will oder nicht. Allerdings orientiert er sich, wenn keine Ablenkungen vorhanden sind, noch besser an mir, als meine Malamute-Hündin, damals im selben Alter. Noch bin ich „Ranghöher“. Zuviel verlange ich von ihm allerdings nicht. Ich „konditioniere“ keine Hunde. Nichtvermenschlichte-Beziehung und Vertrauen sind wichtig.

Intelligenz: Ausgeprägt. Hinterfragt die Hinweise. Beobachtet genau, wenn es denn seinem opportunistischen Verhalten entgegenkommt, sprich, wenn er für sich einen Nutzen sieht. Türen öffnen, kann er bis jetzt und zum Glück noch nicht.

Temperament: Neugierig, vorsichtig, er testet häufig seine Konfrontationen. So zum Beispiel auch fremde Menschen. Anschnüffeln – zurückziehen – mit der Nase anstossen – zurückziehen – Wuffen – Begrüssen oder Rückzug.

Gesundheit: Alles ok. Vielleicht etwas magenempfindlich. Ganz selten zu dünner Kot. Ausser bei der Grundimmunisierung, „kennt“ er keinen Tierarzt. Ich optimiere ständig mein Grundwissen über Ernährung. Regen, Schnee und Kälte machen ihm nichts aus (schon als Welpe).

Eigengeruch: Ab ca. 7tem Monat, kaum. Ausser er wälzt sich mal in Beute oder ähnlichem.

Jagdtrieb: Hält sich bis jetzt in Grenzen. Zumal er praktisch immer frei läuft. Unsere Voralpenregion wäre sicherlich sehr einladend, für Jagdausflüge. Seinen Radius dehnt er bis so ca. 10 bis 15m aus, dann schaut er wo ich und meine Ersthündin sind und kommt (meist) auf Zuruf zurück. Zwei Ausrutscher: Einmal eine Kuhherde getrieben (und immer schön an die Fesseln gezwickt von den Kälbern! Die Schwächsten zuerst) und einmal eine kurze Gemsenrudel Jagd. Dies deshalb, weil meine Malamutehündin, die sowieso immer frei läuft, den (erfolglos, da zu langsam)Antrieb gab. Bin jedoch positiv überrascht, dass ich Chato, bis jetzt so problemlos laufen lassen kann (ist mir persönlich sehr wichtig). Im Wald, in Dämmerung und Alpweiden, ist egal. Natürlich muss ich entsprechend wach bleiben. Ist ja auch mein Job, als Rudelführer! Nur bei fremden Hunden, will er unbedingt hin. Da üben wir noch.

Ist er schwierig in der Haltung? Ist man „natürlich“ veranlagt und hat sich schon vorher mit Hunden/Wölfen befasst, gibt es keine Probleme. Viele möchten sich öffentlich privilegieren, indem sie sich brüsten, einen „Wolf“ halten zu können, meist unbewusst natürlich. Was ein kompletter Blödsinn ist, Arbeit an sich selbst ist meist das A und O, und innere Ueberzeugungskraft! Allein bleiben kann er ganz gut (blieb ihm einfach nichts anderes übrig, da er anfangs noch viel mehr Mühe hatte, mit mitfahren). Er hat ein gutes Selbstmanagement! Allerdings sind meine Hunde nicht oft allein.

Rudelfremde Hunde? Will er meist unbedingt hin. Verhält sich aber erstaunlich souverän, auch gegenüber kläffenden, aufgebrachten Hofhunden. Oft beobachte ich, dass andere Hunde sich etwas ängstigen vor ihm. Ist wohl ein Ausserirdischer für die! Andere Hunde irritiert oftmals die Maske, von nordischen Hunden.

Manko: Für mich ein wunder Punkt: Er tut sich schwer mit Transport aller Art. Autofahren mag er noch immer nicht, trotz manchmal täglichen (Kurz-)Fahrten. Sabbern was das Zeug hält. Uebergeben hat sich gebessert. Springt schon mal freiwillig, auf kurzes Aufforderungssignal, ins Auto. Na ja, wir arbeiten dran… Scheint ein allgemeines Wolfhunde-Problem zu sein (auch aus anderen Zuchten ersichtlich, artspezifisch?). Ausnahmen gibt’s zwar immer. Lösungsansätze immer willkommen…

Schlusswort: Ein gelungenes Kerlchen! Chato entspricht genau dem Bild, das ich mir für einen Hund gewünscht habe. Etwas nordische Ausstrahlung mit einem Wolfskopf. Fast wie kanadische Timber! Wunderschön. Das war auch ein Grund, warum ich auf Nadjas Zucht aufmerksam wurde. Ursprüngliche, robuste Hunde aus liebevoller Zucht, die sich am Original orientieren, alles andere ist Beilage!

Hunde sind mein Leben, ich lebe mit und von ihnen. Danke und Gruss an Nadja, wäre auch für uns schön, wenn es denn die Distanz zuliesse, die „Burgstall-Familie“ kennenzulernen.


 


Tochter von " Intschu Tschuna und Mingan vom Burgstall "


Kaya hat in wenigen Tagen Geburtstag und ist nun fast 1 Jahr.
Sie hat sich zu einer wunderschönen Jungen WH Dame entwickelt,
Kaya ist ca. 68 cm groß (Schulterhöhe) bei einem Gewicht von ca 28 kg

Im Allgemeinen:
Wir leben mit Kaya zusammen als Familie in unserem Haus mit Garten
und robustem Zaun.  Zu unserer Familie gehört noch unser Sohn die
Oma, Blaze unser 1. Hund und 2 Katzen. Dazu kommen dann auch noch
fast täglich die Kinder meiner Schwägerin sowie auch die beiden Hunde
meiner anderen Schwägerin welche im Sommer fast täglich bei uns sind.
Das heißt bei uns ist fast immer etwas los. Kaya kennt das seit dem sie bei
uns eingezogen ist und kommt damit gut klar. Sie freut sich immer wenn
die Kinder, bzw. Besuch kommt und überschüttet sie geradezu mit Ihrer
Freude. Im Haus hat sie aber auch 2 Rückzugsorte wo sie hin kann sollte
ihr der Trubel mal zu viel werden.
Fremde Menschen werden oftmals erst vorsichtig und etwas unsicher von
ihr beobachtet dann siegt aber die Neugier, es wird kurz geschnüffelt und
dann ist es aber auch ok.
Was Kaya in solchen Situationen sehr hilft, ist; wenn man ihr den
Eindruck vermittelt das man Die Leute kennt.
Bei Begegnungen, ein Hallo schon von weitem und ein kurzer “small talk”
beim vorbei gehen.
Wen Kaya einmal kennt, den vergisst Sie nie wieder ob so oder so.


Jagdtrieb:
Der Jagdtrieb ist bei Kaya vorhanden. Wenn Blaze dann noch
mitmacht, wenn man mal nicht aufpasst; ist es perfekt.


Eigengeruch: Habe ich noch keinen bemerkt.


Zerstörungsdrang/-wut:
Ist bei Kaya so gut wie nicht vorhanden. Das ein oder andere
Kuscheltier musste drunter leiden. Ein altes Gartenstuhlpolster, dass als
Hundepolster diente, welches sie wohl angegriffen hat, wurde zerlegt,
natürlich nur zum Zweck der Selbstverteidigung!!! Kaya liest ganz gern
auch mal ein Buch, Stieg Larson ist ihr Lieblings Autor ☺. Ansonsten ist
alles heil geblieben.


Stubenrein:
war Kaya nach 2-3 Wochen, Freuden Tropfen hat sie auch etwas länger,
noch ab und an verloren aber seit einem halben Jahr ist auch das
Geschichte.
Futter: Kaya, Blaze und unsere Katzen werden mit BARF versorgt.


Gesundheit: Top


Wesen:
Kaya ist eine sensible Frohnatur und eine kleine Kuschelmaus welche
täglich Ihre Knuddeleinheiten einfordert. Mal tapsig oder auch ganz
vorsichtig, ich denke oft, sie meint sie wäre ein kleiner Schoßhund...
Der aber auch mal STUR sein kann und erst auf das zweite Mal hört. Da
denke ich manchmal die Ohren sind auf Durchzug oder jemand hat
versehentlich den Reset Knopf erwischt, Sie orientiert sich in solchen
Situationen gern an Blaze und wartet erst mal ab was er macht. Wenn er
seine 6 Jahre alten S - Husky - Ohren auch auf Durchzug hat dann kann
man schon mal etwas warten ☺
Seit dem Welpenalter besuchen wir mit Kaya die Hundeschule, in der Sie
Ihre Aufgaben immer gut meistert, wenn es denn auch Sinn macht.
Manchmal könnte etwas mehr Begeisterung dabei sein aber man kann
nicht alles haben.
Unsere Trainerin Martina von der D. O.G.S Hundeschule, geht sehr gut
auf Kaya ein und findet immer etwas das Kaya auch Spaß macht. Wenn
die anderen Dummy holen bis zum abwinken, macht Kaya halt Suchspiele
und das mit Begeisterung.
Dafür das Kaya erst/schon EIN Jahr ist, sind wir mit Ihrer Entwicklung
und dem Stand der “ Ausbildung “ sehr zufrieden. :)
Als Welpe war Kaya manchmal etwas ängstlich, so dass Sie auch schon
mal aus dem Geschirr geschlüpft ist. Da wurde dann etwas mehr Zeit, an
Baustellen mit Flatterbänder, Baumaschinen, Mülltonnen, bei
Rollstuhlfahrern, in der Stadt etc verbracht, damit Sie in Ruhe schauen/
berühren konnte. Die Zeit, die wir dann dort investiert haben und ihr auch
die Zeit gelassen haben sich das anzuschauen/zu berühren hat sich aber
gelohnt. Heute ist es so, dass auf einer Baustelle der Hammer auf eine
Blechplatte fallen kann und sie schaut nur kurz und dann können wir
weiter gehen.
Da wir Kaya als Welpe überall mit hin genommen haben, sind Sachen wie
Restaurant, Biergarten, Einkaufszentren, U Bahn, Tierarzt usw. keine
Probleme. Das nimmt sie mit großer Gelassenheit. Meist legt Sie sich dann
hin wenn wir irgendwo sind und wartet entspannt bis es weiter geht.
Kaya & Blaze sind meist überall dabei, wo Hunde mit dürfen!
Wo wir nun beim nächsten Thema sind, das Autofahren:
Autofahren ist noch nicht ihre Lieblingsbeschäftigung. Sie springt ohne
Probleme ins Auto wenn wir los wollen, Sie setzt sich während der Fahrt
auch immer mal auf und schaut zum Fenster raus aber es ist immer noch
so, dass Sie sabbert ( aber nicht mehr so schlimm). Früher musste Sie sich
auch des öfteren übergeben aber das hat sich gebessert.
(je nach Fahrweise). ;)


Verträglichkeit:
Mit anderen Hunden gibt es keine Schwierigkeiten. Bei Welpen ist sie
besonders vorsichtig, da merkt man wie einfühlsam sie eigentlich ist. Je
nach Alter bzw Größe wird auch gespielt oder einfach auch nur mal
vorsichtig Kontakt aufgenommen, um dann auch mal nur zu schnüffeln.
Mit den Katzen gibt es zu Hause auch keine Schwierigkeiten. Im Garten
wurden die Katzen zu Beginn mal kurz gejagt, welches aber dann auch
unterbunden wurde sowie auch im Haus. Sie versucht es dann zwar
immer mal wieder, denn Ausdauer hat sie, aber ohne Erfolg. Mittlerweile
ist es manchmal auch so, dass Kaya sich mit unserem Kater das Bett teilt
und der Kater auch oftmals geputzt wird. Selbst beim Fressen am Napf
kann der Kater kommen und sie geht dann zurück und schaut was der
Kater dort macht und lässt ihn fressen, bis er genug hat, dann frisst sie
weiter.


Alleine bleiben:
Kaya kann mit Blaze auch mal 2-3 Stunden alleine zu Hause bleiben ohne
das etwas kaputt geht und die Bude Kopf steht. Meist gibt es vorher einen
schönen Spaziergang und dann ist eh nur schlafen angesagt.
Das allein bleiben, ist aber nur als Training für Notfälle gedacht.
Wir haben da nicht so unser Hauptaugenmerk darauf gelegt, da es bei uns
meist so organisiert wird, dass fast immer einer aus der Familie zu Hause
ist.


Resümee:
Wir sind bis zum jetzigen Zeitpunkt sehr, sehr zufrieden mit ihrer
Entwicklung und wir hoffen das es so bleibt. Natürlich kann man das jetzt
noch nicht zu 100 % sagen aber wir sind zuversichtlich und werden daran
arbeiten, sowie uns gegebenenfalls täglich auf neue Situationen einstellen.
Mit Geduld, Fleiß und Ausdauer werden wir unserem Slogan
folgen.
" Der Weg ist das Ziel "
Wir sind sehr froh , dass uns Nadja die Möglichkeit gegeben hat und uns
Kaya damals anvertraut hat. Wir wissen das Vertrauen das Nadja in uns
setzt zu schätzen und Achten Sie sehr.
Nadja Heimgärtner ist eine Züchterin aus Leidenschaft, mit Herz und
Verstand sowie der Fürsorge für ihre Wolfhunde, deren Kinder (Welpen)
und deren Menschen.
Beratung von A-Z ist für Nadja selbstverständlich vorher als auch nachher
und wer will wird in die “Burgstall Familie” aufgenommen. Mehr geht
wirklich nicht!!!


Danke sagen Andrea & Frank Kästner

Allgemeine Erscheinung: Sitkah verkörpert für mich den perfekten Wolfhund! Er ist jetzt im Winter sehr pelzig mit ziemlich buschiger Rute, hat schöne helle Augen, einen langen Fang und kleine Ohren. Vom Körperbau her ist er deutlich massiger als Dante (D-Wurf) und auch größer. Besonders schön an ihm finde ich seinen typischen Wolfsblick.

Schultermaß und Gewicht: ca. 72cm hoch und 37kg schwer
 

Zerstörungswut: na ja, sagen wir mal so... er zwingt uns nichts liegen zu lassen und immer schön aufzuräumen. Er kann fast alles gebrauchen und schleppt es dann immer ganz stolz in sein Körbchen um es auseinander zu nehmen. Aber erfahrungsgemäß hört das nach dem ersten 1,5 Jahren sowieso auf.
 
Kraft und Ausdauer: Sitkah ist sehr kräftig, aber zu unserem Glück weiß er das nicht ;-)
Handicap: Ich nehme an dass er in einem früheren Leben mal eine Tröte war. Denn in der Tat ist er sehr laut und schreit/trötet zur Begrüßung oder beim Spielen was das Zeug hält. Und seine große Schwäche ist das Essen. Alles Essbare (manchmal auch Nicht-Essbare) wird in windeseile verschlungen. Da erlebt man die dollsten Dinger. Vor ihm ist auch nichts sicher! Letzte Woche noch hat er eine halbe Buttercremetorte verschlungen. Auf unserem großen Kühlschrank dachte ich sie wäre in Sicherheit.... weit gefehlt! Denn der "Kleine" hat auch großen Spaß am Springen und Klettern. Da ist eben Fantasie und Management gefragt.
Lerneifer: Sitti ist mit Futter sehr gut zu trainieren. Allerdings verlange ich in diese Richtung auch nicht viel, außer die typischen Sitz-Platz-Sachen.

Gehorsam: Er ist schon ein ziemlicher Sturrkopf und momentan stehen die Ohren auf Durchzug. Aber auch da weiß ich aus Erfahrung dass es besser wird wenn die Hunde etwas älter werden. Und wie schon erwähnt muss man nur wissen wie man ihn dazu bringt, zu tun was man von ihm will. Er ist lieber draußen als im Haus und wenn er rein kommen soll, muss ich ihn schon mit Futter locken. Im Haus sieht es anders aus. Da hört er schon, und er merkt auch schnell wenn ich nicht diskutieren will. Wenn ich ein Machtwort spreche ist Ruhe und er geht brav ins Körbchen. Aber das war auch noch nie ein Poblem. Er hat noch nie aufgemuckt oder protestiert!

Intelligenz: Wie die Wölfchen so sind, ist auch er sehr intelligent. Türen öffnet er übrigens nicht. Das lässt er Dante für sich machen ;-)

Temperament:  Sitkah hat ein ruhiges und sehr sanftes Wesen. Seinem Alter entsprechend tobt und spielt er gerne, aber es hält sich alles in Grenzen.
 
Futter: Für Futter würde er wohl alles machen. Seine absolute Passion!
Gesundheit: Sitti ist sehr robust, kernig und absolut gesund!

Jagdtrieb: Der ist leider schon seit Welpenalter sehr ausgeprägt. Mit 4 Monaten hat er ein Eichhörnchen erwischt und komplett aufgefressen. Deshalb und weil er auch alles andere frisst was er findet ist Freilauf leider nicht möglich. Glücklicherweise haben wir ein großes Grundstück, auf dem die Hunde sich richtig austoben können.
 
Eigengeruch: nicht vorhanden

andere Hunde: er verträgt sich mit allen und jedem (es sei denn es ist essbar :-) ). Wenn mehrere Hunde aufeinander kommen ist er sehr unsicher und verhalten. Ist er einmal aufgetaut ist alles kein Problem mehr. Da er aber sehr unterwürfig ist, wird er gerne auch gemobbt. Ich muss immer schauen und nehme ihn raus wenn es zuviel wird. Auch Dante gegenüber ist er unterwürfig und geht jedem Ärger aus dem Weg. Nur wenn Futter im Spiel ist muss ich aufpassen. Da kann der liebe Sitkah doch mal zur Furie werden. Aber wenn man das weiß kann man auch dementsprechend vorrausschauend handeln, damit es erst gar nicht zum Streit kommt. Mit meiner kleinen Terrier-Hündin, die alle Hunde doof findet, kann er ganz toll und liebevoll spielen. 

familientauglich: Wenn nicht dieser Hund, dann keiner! Die ganze Familie hatte noch nicht eine Macke von ihm gehabt. Er kann stundenlang mit meiner 6-jährigen Tochter spielen, ohne zu grob zu werden oder dass ich ihn stoppen muss. Er springt nicht an einem hoch und zerrt nicht an Anziehsachen. Hat er noch nie gemacht.
 
Ist er lieb? Sitti ist einfach ein Goldschatz! Er ist ein großer Kuschelbär, der seine Zärtlichkeiten auch einfordert. Man kann jederzeit zu ihm gehen und ihn durchknuddeln. Menschen gegenüber weder scheu noch argwöhnisch. Er ist schon so groß, aber charakterlich noch absolut Welpe. Für jeden Spaß zu haben und ein absoluter Clown. Wir lachen sehr oft über ihn, er ist einfach nur toll! 

Ist er sehr schwierig in der Haltung?: überhaupt nicht!
Wachsamkeit: Er "wufft" schon wenn er was Unheimliches entdeckt, aber als Wachhund ist er nicht geeignet. In wirklichen Gefahrensituationen weiß man natürlich nicht wie er sich verhalten würde, aber ich denke er würde eher zurück gehen und sich selber in Sicherheit bringen. Das ist aber auch ok so...

Autofahren: leider immer noch eine große Schwachstelle. Er hat schon extremen Stress und steigt auch nicht freiwillig ein. Aber wir fahren auch nicht viel mit dem Auto. Wenn man täglich üben würde, oder fahren müsste sehe es wahrscheinlich schon anders aus.
 Zufriedenheit mit dem Hund und würdet ihr euch nochmal für diese Rasse und Züchter entscheiden? 
Da Sitkah schon unser zweiter Hund von Nadja ist, spricht das wohl für sie. Unser Dante aus dem D-Wurf hat doppelt so viel Dampf wie Sitti. Die Beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und ergänzen sich vielleicht gerade deshalb so prima. Nadja hat ihren Job mehr als gut gemacht, und wie sie weiß lass ich auch so schnell nichts auf sie kommen. Sie gibt sich die größte Mühe mit ihren Hunden und der Aufzucht der Welpen. Jederzeit hat sie ein offenes Ohr für einen und ist auch nach Jahren um jeder ihrer Wölfchen sehr bemüht. Sie ist einfach eine liebe Freundin geworden! Auch ich bin sehr glücklich darüber Teil der "Burgstall-Familie" zu sein.Die Gemeinschaft ist einmalig, mit tollen Leuten und tollen Hunden! Unsere Treffen sind einfach weltklasse! :-) Weiter so Nadja!
 
 
Dickes Bussi und ich wünsche dir ganz ganz viel Glück für eine tolle Geburt!
LG Mone
 

Allgemeine Erscheinung: groß und sehr imposant, sehr Wölfisch und einfach nur wunderschön.


Schultermaß und Gewicht: Momentan hat er 73cm und wiegt 38Kg


Verhalten: Bei Askan kommt man mit laut sein oder innerlicher Wut oder gar Drill bestimmt nicht weit, wenn man ihn mal etwas schärfer ruft so aller Terrier ruf, stellt er sich einfach auf Taub, so nach dem Motto „ So komm ich nicht…“ Unser Bub ist anders als andere Hunde man muss ihm sehr viel Einfühlungsvermögen entgegenbringen und muss seine Sprache fast perfekt sprechen, da er sehr Sensibel ist und Fehler nur schwer verzeiht. All unsere Frettchen leben noch auch wenn die Frettchen ihr eigenes Zimmer haben, könnte er mit Leichtigkeit über die Kinderabsperrung springen, wenn er wirklich wollte. Aber er darf es nicht und er nimmt die Verbote sehr gut an. Gegenüber Menschen ist er relativ scheu, solang keiner was von ihm will ist alles gut, aber wehe einer spricht ihn an oder kommt auf uns zu, dann versucht er auszuweichen und zurück zu gehen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich nicht die größte Mühe darauf gegeben habe ihm die Scheu zu nehmen, da ich sage, es muss nicht jeder meine Hunde anfassen… Er gerät zwar nicht in Panik aber toll findet er Fremde jetzt auch nicht. Das Stadttraining, zur Übung für den Hundeführerschein hat er super gemeistert. Von seiner Natur aus würde Askan immer ausweichen und flüchten als nach vorne zu gehen, er knurrt zwar wenn er Angst hat aber immer mit gesichertem Abstand. Im allgemeinen Verhalten ist er manchmal Stur wie eine Bulldogge, intelligent wie ein Wolf, eigenständig wie ein Kangal und ignorant wie ne Katze :-D Wenn die Majestät nicht Kuscheln will, dann geht er einfach. Er hat mich schnell gelehrt das ich innerlich immer wieder mich beruhigen muss und mich nicht so viel aufregen sollte :-D Alleine bleiben muss er bei uns nicht, da er bei mir mit in die Arbeit darf, somit konnten und können wir alleine sein sehr langsam und behutsam üben. Im Auto bleibt er Problemlos 1-2 Stunden alleine ob mit oder ohne Terrier. Er sitzt im Kofferraum ohne Box und mit Kuscheldecke und ist auch hier vorbildlich und brav.


Zerstörungswut: Nicht vorhanden… auch als Welpe hat er nicht kaputtgemacht sogar mit seinen Spielsachen ist er sanft umgegangen. Das einzige was er mal angenagt hat war eine schmutzfangmatte und da nur den Gummirand sonst ist er wirklich brav

Kraft und Ausdauer: Er hat eine enorme Kraft… Wenn er wollte könnte er mich, als kleinen mini Mensch, mit lockerer Leichtigkeit einfach wegreißen. Seine Ausdauer ist im Normalbereich, nach einer Stunde Gassi oder Hundespielen kann er auch wieder schön schlafen. Im Zughundworkshop hat er sich sehr gut angestellt und wir werden ihn wohl sobald er fertig gewachsen ist( mind. 18Monate alt ist) die Möglichkeit geben am Scooter zu ziehen, was ihm extrem Spaß gemacht hat.

Handicap: Er Pubertiert :-P Nein Spaß… sonst gäbe es kein Handicap welches nicht beseitigt werden könnte oder erwähnt werden müsste. Oder vielleicht doch er ist ein kleines Trampeltier und denkt er wäre ein Chihuahua, nur blöd das dieser Chihuahua fast 40 kg hat… :-P


Lerneifer: Er ist super lerneifrig, am liebsten lernt er durch kopieren… Er schaut sich eine Sache an und macht sie dann nach. Er hat als 9 Woche alter Welpe schon Sachen wie Pfote geben und so angeboten, was wir nur noch fördern mussten…

Gehorsam: Ja mal so mal so.. Es gibt immer eine Woche da könnte ich ihn einfach im Klo runter spülen, weil er wieder mal voll auf ignorant stellt. Dann bekommt er einfach wieder die Schleppleine um und dann geht’s wieder. Nach dieser einen Woche ist er wieder der Vorzeigehund schlecht hin fast schon ein Streber… Nachdem diese „ignorante Woche“ relativ selten ist, sage ich mir einfach wenn es wieder mal soweit ist „Es ist nur wieder eine Woche dann ist wieder alles gut“. In der Hundeschule zeigt er mal so richtig was er kann, fast schon Kadavergehorsam, was er da tut :-P da klebt er direkt an mir als wäre er ein Border Collie im Obidiece. Genauso wenn er was will dann kann er hören das man es selbst nicht glaubt :-D

Unterordnung: Ich hasse dieses Wort… Mein Hund muss sich mir nicht unterordnen, er muss mit mir im Team zusammen arbeiten und leben und mich und meine Position respektieren und das tut er… Natürlich hat er mal versucht sein Leckerchen zu verteidigen, aber wenn man ihm klar macht das die Regeln andere sind ist alles gut…

Intelligenz: Sein Rudel ist alles für ihn und er kann Probleme selbständig erkennen und selbst für Andere lösen... Er öffnet unserem kleinen Terrier die Türe, damit der Terrier in den Garten kann, obwohl er selbst gar nicht raus will… Er weckt mich auf wenn einer der kleinen Pinkeln muss und ich sie nicht höre (die kleinen winseln leider nicht sondern laufen nur hin und her wenn sie müssen) … Und er öffnet den Kleinen die Türe von der anderen Seite, wenn diese winseln und raus wollen. Was seine Wahrnehmung seiner Umwelt angeht bin ich überwältigt und wie er die Probleme selbst erkennt und löst. In der Arbeit macht er einfach mal aus spaß den Karabiner seiner Leine auf, nur so er will ja gar nicht weg…

Temperament: Er nörgelt manchmal, wenn er der Meinung ist das ihm jetzt langweilig ist, aber mit einem langem Atem gibt er dann relativ schnell wieder auf und ist brav. Er ist schnell zum Hochschaukeln ist aber genauso schnell wieder zur ruhe zur bringen. Im Welpen spielen ist er eher zurückhaltend im Spiel aber wenn er seine Flitz Attacken im Wald bekommt merkt man das Potential was in ihm steckt…

 

Futter: Futterneid gibt’s bei Askan nicht er hat von klein auf gelernt das zusammen aus einem Napf gefressen wird. Aber man muss dazu sagen das es bei uns immer Futter gibt heißt wenn Napf leer ist füllt Mutti ihn immer wieder auf, das kennen alle unsere Hunde so und jeder frisst wenn er Hunger hat. Bei den Leckerchen mussten wir ihm am Anfang klar machen das diese nicht mit knurren oder fletschen verteidigt werden, Kopf drauflegen oder Pfoten drauf legen ist ok. Inzwischen ist auch das kein Thema mehr er kann geknutscht und geknuddelt werden während er sein Lecker kaut ohne Probleme, weil er uns einfach vertraut und weiß wir wollen es gar nicht.


Gesundheit: 1A alles super und das sagen Physio wie auch Tierarzt.

Jagdtrieb: Bislang weiß er noch nicht was das ist, wenn er einer Krähe mal nachrennt ist das eher so als würde ich ihm einen Dummy werfen… eher so tüdelü tüdelü… Korrektur er hat mir vor ein paar Tagen fast den Arm ausgerissen weil er die Sekunde abgepasst hat wo ich nicht hingesehen hab und dann ist er voll los. Das Resultat Anti jagt Training und Reizüberflutung/ Reizdesensibilisierung. Klappt schon ganz gut der Abbruch wird immer besser und schneller.

Eigengeruch: Eigentlich gar nicht außer es ist Sommer und der Herr liegt mehr im Wasser als an Land dann müffelt er am Rücken. Dafür müssen wir bzw. das Herrlie ihn doch regelmäßiger kämmen weil anscheinend bei ihm der Malamute etwas mehr durchschlägt. Also müssen nicht aber es kommt doch schon viel unterwolle raus…

andere Hunde: Momentan hat er wohl sowas wie eine „Reflektionsphase“, kommt uns ein aggressiver Hund an der Leine entgegen, versucht er dieses Verhalten zu imitieren, was natürlich trotzdem korrigiert wird. Sowas hatte er davor nicht gemacht aber er bekommt jetzt auch grad schätze ich einen leichten Hormon Einschuss. Bei anderen Hunden ist er sehr offen und freundlich, wenn nicht an der Leine.(Bei allen braven Hunden geht auch er brav an der Leine vorbei und das andere wird auch wieder besser) Er versucht alles und jeden zum Spiel aufzufordern, auch wenn die Art wie er es macht noch sehr Rüpelhaft ist und er somit auch schon mal eine auf den Deckel bekommt von den anderen. In der Hundeschule ist er noch in der Welpengruppe Junghundegruppe, weil er einfach noch Welpe im Kopf ist. Seine Hundefreunde die mit ihm in der Gruppe angefangen haben sind nun schon in die Erwachsenengruppe gekommen nur klein Askan nicht. Die Hundeplatzchefin und ich sind einfach der Meinung dass er in der Erwachsenengruppe nur der Prügelknabe wäre und so spielt er halt noch mit den ganz kleinen und das macht er super schön.

familientauglich: Unsere Familie besteht aus Herrchen, Frauchen, 3 Terriern und 5 Frettchen und für unsere Familie ist er perfekt! Er hat sich so super in den Tagesablauf eingefügt und ist immer mit dabei und macht auch alles mit. Er passt einfach perfekt zu uns…

Ist er lieb? JAAA Er ist ein Traum, ein Goldschatz ein absoluter Engel! Er sucht immer die Nähe zu uns auch wenn er es auf seine Art macht, weil kuscheln ist ja nur wenn er will. Er zwängt sich unter meinen Schreibtisch obwohl da eigentlich kein Platz ist, Hauptsache er ist ganz nah bei mir oder er quetscht sich auf kleinste eck der Couch um bei uns zu sein. Unsere Hündin liebt er über alles sie wird immer liebevoll beknuspert und beknabbert und von oben bis unten abgeschleckt.

Ist er sehr schwierig in der Haltung?: Ich sage immer jeden der mich frägt, er ist kein Anfängerhund. Man muss Hundisch sprechen und ein gewisses Einfühlungsvermögen haben, da man ihn sonst im wahrsten Sinne des Wortes zerstören würde und ich der Meinung bin dass wenn dieser Hund kippt (in ein abwehrverhalten aus Not kommt zb.) das nicht gut für sein Gegenüber ausgeht… aber sonst… wir haben keinen 2 Meter hohen Zaun, wir haben keinen Zwinger und Zuhause steht eine billig Draht gitterbox… Im Auto sitz er frei im Kofferraum ohne Box und alles ist gut.

Wachsamkeit Dieser Hund sieht und hört alles, egal ob zu Hause oder beim Gassi, Askan bekommt alles mit. Ich möchte behaupten das ich als langjähriger Hundebesitzer und Hundebeschützer die Fähigkeit entwickelt habe beim Gassi meine Umgebung sehr gut abzuscannen … dachte ich… Wenn unser Bub sich umdreht oder die Ohren spitzt weiß ich, ich habe etwas übersehen und er hat immer recht… Bellen oder anschlagen tut er gar nicht aber das übernehmen auch die Terrier also fällt das nicht in seinen Aufgaben Bereich…


Autofahren: Am Anfang hat er geschrien und getobt als würde er abgeschlachtet, aber die ersten 2 Fahrten hab ich wirklich nur für ihn gemacht und hab es so lange durchgezogen bis er sich beruhigt und hingelegt hat. Anfangs wurde ihm noch schlecht und er hat viel gesabbert, aber er konnte sich aussuchen wo er lieber liegt ob im Kofferraum oder auf der Rücksitzbank, da alles bei mir für die Hunde ist. Nachdem er sich dann für den Kofferraum entschieden hat und ich ihm noch Globulis gegeben hab, wurde das mit der Übelkeit schnell besser. Zu erwähnen ist aber noch das ich wirklich tgl. mit dem Auto fahre, weil ich ja in die Arbeit muss.


 

Zufriedenheit mit dem Hund und würdet ihr euch nochmal für diese Rasse und Züchter entscheiden? 

Nicht würdet ihr euch nochmal dafür entscheiden, sondern wann!! Ein ganz großes Lob an Nadja für ihre Liebe und die Mühe die sie in ihr Hobby steckt… selten habe ich einen Züchter gesehen der so auf die Gesundheit, die Sozialisierung und vor allem auf die Vermittlung achtet wie Nadja. Ich weiß noch die erste E-Mail die ich geschrieben habe und wie nervös ich war… als wir dann das erste Mal da waren, hatte ich tatsächlich eine heiden Panik das sie uns keinen Welpen geben würde, weil wir ja doch sehr jung sind und schon 3 Hunde hatten… Aber Nadja ist nicht oberflächlich sie hat so lange und ausführlich mit uns geplaudert und hat uns auch alle Horrorgeschichten der Rasse erzählt, sie hat nichts beschönigt oder verschwiegen im Gegenteil sie bot uns sogar an noch andere Züchter anzuschauen, was wir sofort ablehnten nachdem wir gesehen haben wie Nadja ist und wie sie zu den Hunden ist. Zum Schluß meinte sie wer 3 Terrier kontrollieren kann, kann auch mit ‘nem Wolfshund umgehen und ich war die glücklichste Person der Welt das wir einen ihrer Welpen bekommen würden. Vielen vielen Dank Nadja das du das alles so super toll machst ohne dich hätte ich unseren Traumhund nicht!! Bitte mach weiter so egal was alle Neider und Klugscheißer sagen!!

Millwood Milli vom Burgstall


aus der Verpaarung Intschu Tschuna und Mingan vom Burgstall, 11 Monate alt.

Milli lebt in einem Rudel von 2 Schäferhunden und einer Katze.

Buddy unser 9j. Schäferhund hält die schützende Pfote über Milli und lehrt sie das Rudelleben. Dazu gehören auch gewisse Regeln, die Milli sehr schnell umsetzt. Die klare Körpersprache und Ausdrucksweise von Milli beeindrucken Mensch und Hund gleichermaßen.

Die Führung behalte ich mir vor und es funktioniert in Harmonie. Milli ist sensibel und verschmust, auf der anderen Seite aber auch sehr eigensinnig und temperamentvoll.

Alltag von Milli

Milli schläft im Außengehege und weckt uns pünktlich um 7 Uhr mit einem kurzen dezenten Aufheulen. Die Begrüßung draußen fällt überschwänglich und freudig aus. Kleine Gassirunde auf dem Grundstück mit kleinen Spieleinheiten. Ihre morgendliche Fellpflege findet im Haus statt, wobei sie mich gerne mit einbezieht und an meinen Armen rauf und runter knabbert.

Das Autofahren funktioniert bestens mit freudigem Einsteigen und ohne sabbern. Beim Zwischenstopp achte ich darauf, dass sich keine losen Gegenstände wie Handtücher in der Box befinden, diese würden innerhalb von Sekunden zu tausend kleinen Teilchen zerlegt werden. Kurzes Anhalten und in der Box verweilen wird noch geübt. Da bekommt Milli Stress, sabbert und tobt.

In Public ist Milli sehr neugierig und zeigt keine Scheu. Sogar bei öffentlichen Veranstaltungen bleibt sie gelassen. Bei Menschen, die direkt auf sie zusteuern und bedrängen weicht sie aus. Bei Ungewissheit springt sie auch schon mal an mir hoch und schaut mir in die Augen.

Wir genießen lange Spaziergänge auch gerne mit Einkehr. Hier legt sie sich entspannt hin.

Bei Hundebegegnungen ist sie aufgeregt, aber an der Leine gut führbar. Freundliche Menschen möchten begrüßt werden und sie versucht, ihnen das mit Mundlecken zu zeigen. Wird es von mir untersagt, beschwichtigt sie sofort. Wir lernen noch.

Den zackigen Gehorsam meiner Schäferhunde kann Milli nicht nachvollziehen, bei ihr bleibt es meist bei einer Anfrage ohne Ausführung. Sie hat ein gutes Gedächtnis und verlangt nach Verständnis, Einfühlungsvermögen und große Klarheit in der Erziehung.

Bei der Mäusejagd ist sie definitiv schneller als unsere Katze. So mancher Igel wird von ihr im Maul herumgetragen, wobei sie auf Kommando ablässt und der Igel überlebt. Geübt hat sie vorher mit meinen Kakteen, die sie ausbuddelt und im Maul herumträgt.

Milli wird roh gefüttert, teilweise auch ganze Tiere. Der Gemüse/Obstbrei ist nicht die erste Wahl und bleibt auch schon mal 2 Tage stehen.

Tagsüber kommt Milli oft ins Haus (freier Zugang), sucht meine Nähe, verweilt auf meinen Füßen und schmust wie eine Katze. Im Haus wird nichts zerstört oder angeknabbert. Alleinbleiben hinter verschlossenen Türen ist nicht möglich. Da ist das Außengehege geradezu perfekt. Hier bleibt Milli auch für längere Zeit ruhig und gelassen.

Da ich das Ursprüngliche an Milli liebe und erhalten möchte, richte ich mich auch nach ihren Bedürfnissen. 2 x täglich dreht sie auf unserem Grundstück ihre Runden im Sprint. Da spürt man den Power, der in ihr steckt. Hakenschlagen, schnell, langsam – wunderschön anzusehen. Manchmal schwebt sie wie eine Elfe über das Grundstück.

Wir sind sehr viel im Wald unterwegs auf Exkursionen im Natur- und Tierreich. Sie lehrte mich, was Langsamkeit und Geduld bedeuten. Ein Käfer raschelt im Unterholz, kann stundenlang beobachtet werden oder sie bleibt stehen, bekommt diesen weiten Blick und folgt man diesem Blick erspäht man z.B. ein Eichhörnchen.

Meine Wahrnehmung hat sich verändert. Wir sind weg vom zackigen, getaktetem Leben und im „Hier und Jetzt“ angekommen.

Milli ist wie in Rohdiamant, ungeschliffen und wunderschön. Dazu ein schönes Zitat vom Christophe: „Und nun haben wir eigene, die Seele berührende Augen des Wolfes an unserer Seite!“

Durch die wohnliche Nähe zu Nadja hat Milli oftmals Kontakt zu Nanouk, Intschu Tschuna und Mingan. Diese Zeit ist für uns immer etwas Besonderes. Die Vertrautheit und ausgeprägte Körpersprache führt zu einem entspannten Spiel. Nadja, Dein Cappuccino ist so lecker.

Zuchtziel

Nadja hat meine volle Bewunderung in Sachen Aufzucht. Ihr Wissen und die Erfahrung, gepaart mit Liebe und Fürsorge zeichnen Nadja aus. Sie weiß um den Zauber ihrer Wölfchen und die Abgabe fällt ihr sichtlich schwer. Doch dadurch entwickeln sich wundersame Freundschaften.

Danke, liebe Nadja!

Von Herzen
Gerlinde

Feedback F-Wurf – Tanok vom Burgstall

 

 

Ein paar Worte zur Züchterin und Zuchtstätte vorab:

 

Wir wurden bei mehrfachen Kennenlernbesuchen schon vor einer überhaupt getroffenen Entscheidung ausgiebigst befragt und informiert, geduldig und fachkundig beraten und natürlich durften wir auch Nadjas Hunde kennenlernen.
Das, was wir während der Trächtigkeit und der Welpenzeit erleben durften, finden wir einfach beispielhaft für Hundezucht. Wir sind sehr glücklich und dankbar für die viele Zeit und Mühe, die Nadja investiert. Ihr Engagement vor der Entscheidung, der Einsatz während der Welpenaufzucht bis zur Abgabe und der einfühlsame und jederzeit abrufbare Rat nach der Abgabe zeugt für uns von wahrer Freude an ihrer Aufgabe und ihrem Zuchtziel. Wir fühlten uns immer ehrlich und absolut sachkundig begleitet.

Nun zu einigen unserer Erfahrungen mit Tanok... es gäbe soooo viel zu erzählen, dass das diesen Rahmen hier sprengen würde. Gerne berichten wir auf Anfrage mehr an Interessenten oder Welpenanwärter.

 

Stubenreinheit:

 

...trat zu unserer Freude sehr schnell ein. Es dauerte ca. 2 – 3 Wochen, bis Tanok sauber war und sie ist es bis heute.

 

Wesen / Sozialisierung / Erziehung:

 

Tanok ließ und lässt sich an alles heranführen und zeigt nach anfänglicher Zurückhaltung Neugierde und beginnt dann ihre näheren "Untersuchungen". Bei manchen neuen Dingen braucht sie einfach ein wenig Zeit, um zu beobachten und die Lage einzuschätzen.
Wenn sie die Situationen schon kennt, ist sie mittlerweile recht ruhig und gelassen. Ob Menschenmengen,  das neben ihr hupende Auto oder eine Herde Kühe... sie lässt sich nicht aus der Fassung bringen.

Babys und Kleinkinder kennt sie nicht, aber mit Kindern ab 5 Jahren geht sie ganz wunderbar um. Allerdings macht sie ganz klare Unterschiede zu Erwachsenen – Kinder sind super zum Spielen, aber „sagen“ lässt sie sich nichts von ihnen.
Bei einigen wenigen Menschen ist sie skeptisch und braucht etwas Abstand. Laute und frontal auf sie zugehende Leute mag sie so überhaupt nicht und weicht zurück.
Wer das natürliche Verhalten respektiert, sie nicht direkt fixierend anschaut, sich seitlich stellt und sie nicht vollquatscht hat ganz schnell „einen Stein bei ihr im Brett“. Und wer uns dann ein zweites Mal trifft, lernt ihre Begrüßungs-Euphorie kennen. :-)

Diese Freude ist momentan noch schwer zu bändigen. Ältere Menschen oder kleinere Kinder könnten hier durchaus Standfestigkeitsprobleme bekommen. Allerdings macht Tanok auch schon Unterschiede, wen sie anspringt. Jemand, der nicht ganz so gut zu Fuß ist, wird mittlerweile ohne Anspringen begrüßt – zu unserer Verblüffung aus ihrer eigenen Entscheidung heraus.


Tanoks Temperament kann ganz schnell mal mit ihr „durchgehen“. So ist sie durch Spiele, hohe Stimmlagen oder das „Gezappel“ jüngerer Kinder schnell „in Fahrt“ zu bringen. Dann wird sie sehr überschwänglich und flitzt wild umher. Hier ist die Kunst, sie wieder zu beruhigen, gefragt bzw. den Moment abzupassen, sie gar nicht erst so aufdrehen zu lassen.

Im Moment stellt sie sich beim Spazierengehen noch ein wenig an, wenn sich etwas hinter ihr befindet. Vor allem, wenn andere Hunde hinter uns laufen, Pferde oder spielende Kinder. Sie mag erst schauen und abwarten, ob sich das Geschehen uns annähert. Wenn sie Zeit zum Schauen und Lage überprüfen hat, geht es wieder weiter.

Wir sind mit Tanok von Hundetrainern begleitet und derzeit in einer Junghundegruppe zur Festigung der Basisausbildung. Unsere TWH-erfahrene Hundetrainerin ist jedesmal begeistert von Tanoks Aufgeschlossenheit und Menschenfreundlichkeit.

 

Was den „Gehorsam“ betrifft: Unsere Tanok wägt zumeist erstmal ab, ob sie ein Kommando hört oder nicht und wenn ja, in welcher Form sie gedenkt, es auszuführen...;-)

Es ist, als brauche sie eine Sinnhaftigkeit im Geschehen. Kann sie den erkennen, folgt sie aufs Wort... (fragt sich nur manchmal, auf welches...;-)) Spaß beiseite... gemeint ist damit, dass sie nicht zuverlässig auf „Sitz“ und „Platz“ oder „bei Fuß“ folgt, wie es so manche Hundeschule verlangt. Da es uns völlig egal ist, ob sie beim Warten sitzt, steht oder liegt, stört uns das nicht. Aber die Priorität aufs Warten versteht sie und reagiert auch darauf. Auch ist uns ein „bei Fuß“ mit Kopf am Knie überhaupt nicht wichtig. Tanok braucht immer etwas Distanz – für sie ist dieses im Körperkontakt laufen einfach unangenehm. Aber sie läuft neben uns und geht sehr schön an der Leine.

Sie braucht viel Abwechslung. Zu oft in Wiederholung das Gleiche üben, lässt sie einfach abschalten. Bleibt man aber flexibel und bietet ihr was zum Mitdenken, ist sie aufmerksam und voll dabei.

Zwischendurch packt sie auch mal eine Anwandlung, sich völlig taub stellen zu wollen oder gar so zu tun, als habe sie alles vergessen. Ruhige Konsequenz hat sich immer noch als das beste Hilfsmittel bewiesen, um diese "Anfälle" zu überstehen.;-) - das hat sich in manchen Situationen aber durchaus auch als Herausforderung entpuppt. :-)

Abrufbarkeit ist (noch) nicht so wirklich gegeben und weil sie jagdlich sehr motiviert ist, geht sie an der Schleppleine spazieren.
Allerdings stimmen uns unsere jüngsten Erfahrungen im Abruftraining in der Hundeschule sehr zuversichtlich. So hatten wir bereits eine Trainingseinheit im Freilauf in einem Waldstück (dort ist zwar kaum Wildbestand aber immerhin).
Wenn sie durch Suchspiele und Nasenarbeit mit ihrer Aufmerksamkeit gehalten wird, entfernt sie sich nicht und ist mit Freude bei der Sache.

Tanok ist nun schon eine ganze Weile Frauchens "therapiebegleitender" Partner bei systemischen Beratungssitzungen. Sie begrüßt die Klienten zwar oft noch etwas stürmisch, ist dann aber stundenlang ruhig und zufrieden mit dabei.

Autofahren

Autofahren ist leider noch so gar nicht „ihr Ding“. Ihr wurde es von Anfang an recht schnell übel und sie bekam schon Stresszustände, wenn sie nur annähernd annehmen musste, dass sie Auto fahren sollte. Neben Erbrechen gab es auch Kotabsatz – vom wasserfallartigen Gesabber ganz abgesehen...
Einsatz homöopathischer Mittel und vieeeeel Geduld haben aber inzwischen dazu geführt, dass Tanok mittlerweile gut ins Auto einsteigt und es meistens bei starkem Speichelfluss bleibt, der allerdings noch die gesamte Autofahrt anhält.

 

Geschlechtsreife:

 

Tanok wurde mit 9 Monaten das erste Mal läufig.

In diesem gut 4wöchigen Zeitraum war sie launisch und rebellisch. Immer wieder mal „hinterfragen“, ob wir das, was wir von ihr wollen auch wirklich ernst meinen...
Dann ziemlich „zickige“ Tage, in denen sie beim Spazierengehen außer jeden Grasbüschel zu markieren und „rumschreien“ beim Anblick anderer Hunde nichts weiter im Sinn hatte.
Diese Zeit war nicht geeignet, mit ihr intensiv zu üben. Sie war völlig unkonzentriert – nach Abklingen der Läufigkeit stellen wir eine Zunahme der Konzentrationsfähigkeit und -bereitschaft fest.

Unterbringung

Wie haben um unseren kleinen Garten keinen hohen Zaun oder einen Untergrabschutz. Allerdings ist Tanok nie allein im Garten und der Garten dient bei uns nicht als Auslauf oder Aufenthaltsort für Hunde allein. Bei uns gibt es auch keinen Zwinger. Tanok ist ganz und gar im Familienleben integriert, bewegt sich überall dort im Haus, wo wir – besonders Frauchen – auch sind.

 

Alleinsein:

 

Wir haben Boxentraining versucht, was für Tanok aber einfach nur furchtbar ist. Sie hasst Gitter. Als ob sie da Platzangst bekäme. Auch im Auto ist sie nicht in einer Box, sondern auf der Transportfläche „angeschnallt“.

Unsere Hunde müssen nicht allein bleiben, so dass wir uns für das Alleinbleibe-Training richtig viel Zeit lassen können. Kurze Zeiten gehen schon. Sie liegt dann gegenüber der Haustür und lässt diese nicht aus den Augen, bis Frauchen wieder heimkommt. In diesen kurzen Zeiten hat sie noch nie etwas „angestellt“.

 

Zerstörungswut:

 

Ab und zu ist der Reiz, mal eben was vom Esstisch oder der Küchentheke zu klauen deutlich größer als die Fähigkeit zur Impulskontrolle. ;-). Aber das sind nur gelegentliche Ereignisse, die man sicher mit jedem größeren Junghund mal erleben darf.
Da wird mal eine Socke geklaut oder es passiert auch mal, dass ein Kleidungsstück ein Loch beim Rumtoben bekommt. Ein durchgekauter Schnürsenkel, ein angefressener Schuh oder ein vom Tisch geklautes Croissant... :-)
Aber von geplünderten Küchenschränken oder zerfetzten Sofas können wir glücklicherweise nicht berichten.


Motivierbarkeit:

 

Tanok liebt es, zu spielen. Vor allem Zerrspiele sind ihre Leidenschaft. Sie bevorzugt weiches Spielzeug, wie Taue oder Fellzergel.
Da sie mit Futter sehr wählerisch ist und in dieser Hinsicht völlig unbestechlich, funktioniert ein Training mit Futterbelohnung so gut wie gar nicht.
Mit gutem Timing kann ein Zerrspielzeug beste Dienste beim Umlenken ihrer Fixierung leisten.

 

Ernährung und Gesundheit:

 

Tanok ist einem sehr guten gesundheitlichen Zustand. Wir füttern roh. Im Futter ist sie recht wählerisch und kein großer Freund von Gemüse – aber Smoothies findet sie ganz gut ;-)

Mittlerweile hat sie eine Schulterhöhe von 65cm.

Fellpflege ist erstaunlich problemlos. Das Fell ist eher „selbstreinigend“ und braucht nicht viel Aufwand - bislang. Tanok ist sehr sensibel und mag keine Hakenbürsten (für die Unterwolle) mit den feinen Drähten.
Der erste Fellwechsel dauerte gut 3 Wochen und war mit unserer Langhaarhunde-Erfahrung betrachtet, ganz normal.

Mit Zecken hatten wir dank Anwendung bestimmter Kräutermischungen im Futter sowie Kokosflocken und Kokosöl keine Probleme. Sie hatte den ganzen Sommer über nur zweimal eine Zecke. Auch ansonsten ist sie parasitenfrei.

 

Jagdtrieb:

 

Ziemlich ausgeprägt. Katzen, Hasen, Mäuse oder weglaufende, kleine Hunde reizen sie. Jogger und Radfahrer interessieren sie nicht. Auf Fährten ist sie schnell fixiert und dann obsessiv darauf ausgerichtet.

Soziales

Hundebegegnungen können noch recht emotional verlaufen.
Beim Aufeinandertreffen entscheidet Sympathie und das Verhalten des anderen. Beim Freispiel ist Größe oder Rasse egal. Wenn der andere ihre stürmischen Hüpf- und Rennspiele mitmacht, spielt sie mit dem Yorkshire genauso wie mit einem Ridgeback oder einem Hütehund.
Ist sie angeleint und wir treffen auf einen hektischen und unruhigen Zeitgenossen, reagiert Tanok entsprechend. Bleibt der andere Hund ruhig, kann meist auch Tanok ruhig bleiben und wir können entspannt aneinander vorbeigehen (immer auf einen gewissen Mindestabstand achtend...).

Sie bevorzugt generell mehr Distanz. Außer bei Frauchen... der klebt sie im Haus an der Pelle und folgt ihr wie ein Schatten...;-)

Irgendwie hat sie einen ganz besonderen Sinn für Humor, z.B. wenn sie einem mal wieder die Socke beim Anziehen klaut, damit einmal durchs Haus fetzt und sie sie einem dann wieder nett und feinsäuberlich vollgesabbert mit diesem "Grinseblick" vor die Füße legt...

Sie ist sehr anhänglich und verschmust. Da kann sie manchmal noch ein wenig grob sein, ist aber trotzdem sehr vorsichtig mit uns. Es kommt auch mal vor, dass eine Hand in ihrem Maul verschwindet...;-) sie gibt sie aber freiwillig wieder her und man findet keinen Kratzer dran...
Außerdem liebt sie uns soooo sehr, dass sie uns leidenschaftlich gern mit ihrer Art der „Fellpflege“ bedenken mag. Dann "knabbert" sie mit den Vorderzähnen an Kleidungsstücken (die blanke Haut haben wir ihr schon abgewöhnen können...;-)). Da sind dann Jeansstoffe und dicke Pullis gefragt...

Sie ist sehr kommunikativ und intelligent. Ihre Art, einen zu beobachten und Rückschlüsse zu ziehen, die sie dann in ihrem Verhalten äußert, ist einfach faszinierend.

Nadja hat uns mal gefragt, was sich in unserem Leben mit Wolfhund verändert hat.
Gar nicht so einfach zu beantworten, denn die Veränderungen gehen so allmählich vonstatten. Da ist einerseits unsere Feststellung dass wir viel weniger mit dem Auto erledigen müssen, als wir es bislang taten. Andererseits eine neue und gute Alltags-Organisation innerhalb der Familie, damit Tanok nicht allein bleiben muss.
Aber vor allem haben wir gelernt, unsere Umwelt ganz anders zu betrachten, viel aufmerksamer durchs Leben zu gehen. Tanok fordert Präsenz und das Sein im Hier und Jetzt. Dazu eine ruhige und geduldige Konsequenz.

Das größte Geschenk sehen wir in der Bewusstwerdung der inneren Ruhe. Das ist die wahre Kraft, die dabei hilft Tanok in dieser Welt zu begleiten und zu führen. Und letztlich ist es diese Ruhe, die uns alle durch diese hektische Welt bringen kann und die uns dabei wieder ganz sanft mit der Kraft der Natur verbindet.


Liebe Nadja,

wir sind Dir dankbar, dass Du Dein Leben so sehr diesen Hunden und Deinem Zuchtziel verschreibst. Wir glauben, dass nur jemand, der mit soviel Herzblut dabei ist, das Wolfsblut in diesen Hunden auch menschengesellschaftstauglich wandeln kann.

 

Und was ich Dir ja auch unbedingt noch sagen wollte: Dein Einfühlungsvermögen in der Zuordnung der Welpen zu ihren Besitzern ist einfach genial!
Wie Du von Anfang an gespürt hast, welcher Welpe für welche Person/Familie passt, hat mich schwer beeindruckt.
Das muss ein Züchter erst mal drauf haben...

 

 

Wie ein Sprichwort so schön sagt:

Dogs are not our whole life – but they make our lives whole...

… und bei uns gilt das natürlich ganz besonders für unsere geliebte Tanok.


Mit herzlichen Grüßen
            Claudia, Rainer und Kids

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